Sonntag, 20. Mai 2018

Wolff, Carola: Der Fluch des Erlkönigs

Nun schau sich einer dieses Cover an. Gruselig - oder? Wer bitte vermutet dahinter ein Kinder- und Jugendbuch? Als solches entpuppte es sich jedenfalls, wie ich zu meiner Überraschung feststellte. Als solches aber ist es durchaus gelungen.

Der Erlkönig beschäftigt die Fantasien der Menschen seit Jahrhunderten. Und offensichtlich hat er bis heute nicht an Aktualität verloren. Carola Wolff hat hier eine spannende und unterhaltsame Fantasy-Geschichte daraus gezaubert...







Samstag, 19. Mai 2018

Fouchet, Lorraine: Die Farben des Lebens

Sehr neugierig war ich auf diesen Roman aus dem Atlantik-Verlag. Von 'Ein geschenkter Anfang' aus der Feder von Lorraine Fouchet hatte ich nur Gutes gelesen, nun wollte ich ihr neuestes Werk kennenlernen. 

Dank einer Leserunde bei LovelyBooks kam ich dann tatsächlich in den Genuss, dieses Buch lesen zu dürfen. Ich nahm es mit in den Urlaub und hätte kaum eine bessere Wahl treffen können. Zwar war ich nicht am Atlantik wie der Hauptcharakter des Romans, aber am Meer war ich doch. Und die Lektüre habe ich wahrlich genossen...





Mittwoch, 16. Mai 2018

Haruf, Kent: Lied der Weite

Im Rahmen einer Leserunde bei Whachareadin durfte ich diesen Roman von Kent Haruf lesen. Kein neuer Roman - er erschien bereits 2001 in deutscher Übersetzung unter dem Titel 'Flüchtiges Glück' beim Btb-Verlag - doch wurde ich auf den Autor erst aufmerksam, als der Diogenes-Verlag ihn unter seine Fittiche nahm. Leider ist der Autor bereits verstorben, so dass von diesem wohl keine neuen Schätze mehr zu erwarten sind. Doch ein paar wenige Romane hat er hinterlassen...

'Lied der Weite' ist der erste Roman von Kent Haruf, den ich kennenlernen durfte. Aber - so viel sei schon einmal verraten - ganz sicher nicht der letzte. Wie es mir mit dieser Erzählung erging, kann man hier nachlesen:


 

Dienstag, 15. Mai 2018

Pieper, Tim: Tiefe Havel

Tim Pieper war der allererste Autor, mit dem ich eine Leserunde erfahren durfte. Bei den Buchgesichtern war das seinerzeit, und es hat mich auf den Geschmack gebracht - sowohl was Leserunden anbelangt als auch bezüglich von Tims Büchern. Kein Wunder also, dass ich mich jedesmal freue, wenn ich erfahre, dass wieder ein neues Werk von ihm erscheint!
 
Nun ist auch der dritte Band der Havel-Krimis gelesen. Ob der mich auch wieder überzeugen konnte, kann man hier nachlesen:





Sonntag, 13. Mai 2018

Groeper, Kerstin: Der scharlachrote Pfad

Regelmäßig führt der Gang durch die Stände der Buchmesse in Leipzig zum Traumfängerverlag. Das liegt selbstverständlich an meiner Indianer-Affinität, aber, und das ist zunehmend wichtig, ebenso an der sympathischen Kerstin Groeper, die im Jahr 2014 den Roman Der scharlachrote Pfad veröffentlichte.

Wieder einmal sind es die Plainsindianer, deren Geschichte Pate stand für einen Roman, der besonders das Schicksal verschiedener Frauen in den Fokus rückt. Erzählt wird die Geschichte der Crowfrau (Absorakee) Wah-bo-sehns, die von dem Lakotakrieger Tschetan-withko auf einem Kriegszug samt ihrer Tochter Graueulenmädchen geraubt wird.


Samstag, 5. Mai 2018

Larsson, Stieg: Millennium

© URDD
Vor fünf Jahren, im September 2010 schrieb ich über die drei Millenium-Bände des schwedischen Schriftstellers Stieg Larsson und stellte nun vor einigen Tagen fest, dass dieses Thema in
unserem Blog gar nicht erwähnt ist.
Nun, im Zuge des erneuten Genusses der schwedischen Verfilmung wird es mal Zeit.

Hier folgt nun die leicht redigierte Rezension aus dem Jahr 2010.



* * *

VERBLENDUNG, VERDAMMNIS & VERGEBUNG sind drei Romane, die zu denen gehören, von denen man nicht lassen kann. Ist es möglich, den Ersten und den Zweiten einzeln zu lesen, muss der Dritte sofort dran glauben, da er nahtlos den zweiten fortsetzt.


Donnerstag, 3. Mai 2018

George, Margaret: Ich, Heinrich VIII.


Hervorgestöbert aus den Buchgesichter-Analen. Aus dem Jahr 2014 stammt die folgende, ein wenig aktualisierte Rezension zu einem historischen Roman von Margaret George. Ich, Heinrich VIII.


 Eine der bekanntesten historischen Gestalten Englands ist wohl Henry TUDOR VIII. Vater der späteren „jungfräulichen“ Königin Elisabeth. 1491 geboren kam er als Zweitgeborener Sohn Heinrichs des VII. auf die Welt und auf Grund des frühen Todes seines Bruders Arthurs doch zeitig auf den Thron. Er heiratete die Witwe seines Bruders Katharina von Aragon. Diese Ehe wurde später geschieden und weil der Papst nicht recht wollte, sagte sich Heinrich von der katholischen Kirche los und gründete die Anglikanische Kirche als deren Oberhaupt er sich bezeichnete. Diese war ein Mittelding zwischen Katholizismus und Protestantismus. Allerdings neigte der König mehr zum Katholizismus.