Mittwoch, 1. November 2017

BlogPost Nr. 108: Unsere Neuerwerbungen im Oktober 2017


Bunt ist der Herbst - und unsere Neuzugänge sorgten für neue Farbe im Regal!





KaratekaDD


Seit einigen Tagen gibt es den neuen Roman von Frank Goldammer im Buchhandel. Im dtv kam TAUSEND TEUFEL heraus, der zweite Roman um den Dresdner Kriminalisten Max Heller. Nachdem der DER ANGSTMANN zwischen Ende 1944 und Mitte 1945 die Dresdner in Atem hielt, ist nun eine andere Zeit amgebrochen: 1947. In der sowjetischen Besatzungszone wurde die Volkspolizei gegründet, der gehört nun auch Max Heller als Oberkommissar an. Und der ermittelt nun im Fall ermordeter Soldaten der Roten Armee. Dadurch geät er natürlich in Konflikt mit den sowjetischen Vorgestzten selbst.


DRESDEN 1947
 IN KLIRREND KALTER NACHKRIEGSWINTER
 GRAUSAME MORDE IN EINER BESETZTEN STADT






Anne Parden




Boy in a White RoomWieder einmal ein Gewinn im Rahmen eienr Leserunde bei Lovelybooks erreichte mich. Ich war sehr gespannt auf den Jugendthriller.

Eingesperrt, ohne Erinnerung, erwacht Manuel in einem weißen Raum. Er weiß weder, wer er ist, noch, wie er hierher kam. Sein einziger Kontakt ist eine computergenerierte Stimme namens Alice, durch die er Zugriff auf das Internet hat. Stück für Stück erschließt sich Manuel online, was mit ihm passiert ist: Bei einem Entführungsversuch wurde er lebensgefährlich verletzt. Doch wie konnte er diesen Anschlag überleben? Ist das tatsächlich die Wahrheit? Und wer ist Manuel wirklich? Auf spannendste Weise spielt Spiegel-Bestsellerautor Karl Olsberg in diesem Jugendbuch mit den Gefahren virtueller Welten und künstlicher Intelligenz und wirft fundamentale philosophische Fragen nach Realität und Identität auf. Spannung bis zum Schluss, mit einem Twist, der den Atem raubt!


Ein liebes Geschenk einer Bücherfreundin erreichte mich dann, worüber ich mich sehr gefreut habe! Danke, Regina! ☺

Seit der ersten Klasse sind sie beste Freundinnen: Kim, 15, eher unauffällig, und Petrowna, klug, exzentrisch und daran gewöhnt, immer und überall den Ton anzugeben. Alles wird anders, als die beiden mit ihrer Klasse zu einer Schullesung gehen: Während die anderen tuscheln, sich die Haare kämmen oder aus dem Fenster schauen, wird Kim hellhörig, denn was die Autorin da vor sich hin nuschelt, handelt von ihr. Okay, es kommen andere Namen vor und ein paar unwichtige Details stimmen nicht, aber der Rest ist sie! Doch die Geschichte geht nicht gut aus, vor allem nicht für Jasper, Kims Klassenkameraden, der, wenn das Buch die Wahrheit sagt, am Ende an einem Wespenstich stirbt. Um das zu verhindern, bleibt Kim nichts anderes übrig, als ihr Leben völlig auf den Kopf zu stellen. Auf einmal macht sie alle möglichen Dinge zum ersten Mal, wie zum Beispiel Jasper zu küssen. Das aber passt Petrowna ganz und gar nicht ins Konzept ...


Und auch eine andere Bücherfreundin dachte an mich, als sie ein Rezensionsexemplar doppelt zugesendet bekam. Danke, Manu! ☺

Der Journalist Stefan Mey hat sich in die Tiefen des Darknets begeben. Schnell wurde ihm klar, wie viele der kursierenden Informationen Mythen sind und wie wenig an wirklichem Wissen existiert. Es hat ihn gereizt, diesem schwer zu erkundenden Ort seine Geheimnisse zu entlocken. Mey hat sich in monatelangen Recherchen ein eigenes Bild gemacht, er hat Dutzende wissenschaftlicher Darknet-Studien nach verwertbaren Ergebnissen durchforstet und über abhörsichere Kanäle das Gespräch mit Leuten "da draußen" gesucht. Bei seiner Reise ins Darknet portraitiert er diesen Ort, in dem so vieles nah beieinander liegt: illegaler Kommerz und ethische Abgründe, aber auch politischer Aktivismus und die Hoffnung auf ein besseres Internet.


Ich habe wirklich nette Bücherfreundinnen. Auch dieses über 17 Stunden lange Hörbuch erreichte mich auf diese Art. Danke, Nicole! ☺ Mal sehen, wann ich Zeit zum Hörmarathon finden werde...

»Auf der Via della Conciliazione regiert das Chaos. Auf den Straßen liegen Leichen und Trümmerteile. Augenzeugen berichten von einem gleißenden Lichtblitz, der die Kuppel des Petersdoms zerfetzte. Über die Hintergründe dieses verheerenden Anschlags lässt sich zur Stunde nichts sagen, auch nicht über das Schicksal der hundertsiebzehn Kardinäle, die sich zum Konklave versammelt hatten. Klar ist im Augenblick nur eines: Der Vatikan existiert nicht mehr


Das einzige selbst gekaufte Buch in diesem Monat - nach meiner Begeisterung über 'Mozart wacht auf' war dieses Buch einfach ein Muss! Gelesen ist es auch schon, Rezension folgt...

Der Mann erinnert sich nur, als Wolfgang Amadé Mozart auf dem Sterbebett gelegen zu haben. Am nächsten Morgen ist er – 200 Jahre später, wie sich herausstellt – im modernen Wien aufgewacht. Zwar hat er begonnen, sich dort zurechtzufinden, aber er ist einsam. Heiligabend muss er sich am Stephansdom mit der Geige ein paar Cent erspielen. Als ihn ein kleines Mädchen für den Weihnachtsmann hält und mit nach Hause nimmt, wird er in ein neues verwirrendes Abenteuer verwickelt.


Für eine Leserunde bei Whatchareadin stellte der Verlag freundlicherweise Rezensionsexemplare zur Verfügung, von denen mich eines erreichte. Herzlichen Dank dafür! Am 4. November startet die Leserunde...

Jeden Tag schwimmt Walter Nowak seine Bahnen im Freibad. Eines Morgens bringt eine Begegnung ihn aus der Fassung, mit fatalen Folgen: Der Länge nach ausgestreckt findet er sich wenig später auf dem Boden seines Badezimmers wieder, bewegungsunfähig und auf sich allein gestellt. »Von nun an geht es abwärts, immer abwärts«, schießt es ihm durch den Kopf. Zunehmend verliert er die Kontrolle, Gedankenfetzen, Bilder aus der Vergangenheit stürzen auf ihn ein: das Weihnachtsfest mit seiner ersten Frau Gisela, ihr Schweinebraten, ihre Tränen; der Blick seines Sohnes Felix, als er von der Trennung erfährt; Erinnerungen an seine eigene Kindheit als unehelicher Sohn eines GIs; und, vor kurzem, eine Diagnose seiner Ärztin. Während nach und nach alles vor seinen Augen verschwimmt, ziehen seine Gedanken immer engere Kreise, nähern sich einem verborgenen Zentrum, dem Anfang, dem Ende ...


Bei Lovelybooks gewann ich ein Rezensionsexemplar im Rahmen einer Buchverlosung. Ich freue mich sehr!

Fiona Griffiths ist eine Frau voller Probleme, aber auch eine sehr gute Polizistin. Als Neuling im Revier hat sie natürlich auch Routinefälle zu bearbeiten. Zum Beispiel diesen: Abrechnungsbetrug bei einem Möbelhaus. Fiona folgt der Spur des Geldes und stößt auf Leichen. Denn es geht um viel Geld. Unglaublich viel. Nun hat Fiona gerade erst eine Ausbildung zur Undercover-Agentin absolviert. Als Putzfrau namens „Fiona Grey“ wird sie in ein betroffenes Unternehmen eingeschleust. Auch die Betrüger erkennen schnell ihre besondere Begabung, Fiona wird Teil ihres Plans – ein gefährliches Spiel. Denn die Grenzen zwischen ihren Persönlichkeiten verfließen zunehmend. Nur Fiona Griffiths kann das ultimative Verbrechen verhindern. Doch was will Fiona Grey?


Im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks gewann ich auch dieses Ebook.

Ravenna zieht in eine unbekannte Stadt und begegnet Adrian, der ihr Aletheia zeigt. Keine andere Welt, sondern eine andere Sichtweise. Durch sie sieht man die Wahrheit von allem und jedem. Wie das geht? Man muss in eine Pfütze springen! Was werden die zwei mit der Wahrheit erleben und wer steckt hinter den tödlichen Angriffen, die bald die Stadt erschüttern? Angriffe, die die beiden auch bald persönlich treffen...


Ebenfalls im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks gewann ich den neuesten Roman von Philippe Claudel. Ich bin sehr gespannt!

Nachdem er von einer Reise nach Paris zurückgekehrt ist, erfährt der Erzähler, ein fünfzigjähriger Filmemacher, von der Krebserkrankung seines besten Freundes Eugène. Der lebenslustige Filmproduzent, der mit fünf verschiedenen Frauen fünf Kinder hat und alle Bücher, die er liest, verschenkt oder in Cafés liegen lässt, weil er der Ansicht ist, dass »Bücher zirkulieren müssen wie die Welt«, fegt die Krankheit mit einer Handbewegung zur Seite.
Doch bald zeigt sich, dass sein Krebs kein »Amateur« ist, sondern leider ein »Profi«. Der Abschied von Eugène, mit dem er sich zutiefst verbunden fühlt, wird für den Erzähler zum Anlass, über die wichtigen Fragen des Lebens nachzudenken. Er selbst steht gerade an einem Wendepunkt – der freundschaftlich-nostalgischen Trennung von seiner Ex-Frau Florence, die »gern einen Ehemann gehabt hätte und keinen Luftzug«, und der Begegnung mit der jungen Anthropologin Elena, deren Küsse nach Orangen schmecken.


Über diesen Gewinn im Rahmen einer Buchverlosung bei Lovelybooks freue ich mich auch ganz besonders. Hier bin ich wirklich ganz außerordentlich neugierig...

Die elfjährige Francie Nolan ist eine unbändige Leserin, eine Süßigkeiten-Connaisseuse, eine genaue Beobachterin der menschlichen Natur – und sie hat einen Traum: Sie möchte Schriftstellerin werden. Ein Traum, der in dem bunten, ruppigen Williamsburg von 1912 kaum zu erfüllen ist. Hier brummen die Mietshäuser vor all den Zugewanderten, jeden Tag wird von dem hart verdienten Geld das Essen zusammengeklaubt, Kinder strömen samstags durch die Straßen, um für ihren gesammelten Trödel einige Pennies für Süßes zu ergattern. Doch wenn Francie auf der Feuertreppe in der Sonne sitzt und liest, kann sie sich keinen schöneren Ort vorstellen. Und wenn sie auch gegen so manche Widrigkeit anschreiben muss, trägt sie doch eines in sich: dass es sich immer lohnt, nach dem puren Leben zu streben.




TinSoldier



Die weiße Straße von Edmund de Waal vermelde ich als meine Buch -Neuerwerbung für den Monat Oktober.

Das Buch ist eine Homage an das weiße Gold, wie man das Porzellan auch getauft hat.
Ursprünglich eine Erfindung der Chinesen, die das Geheimnis der Porzellan - Herstellung über Jahrhunderte eifersüchtig gehütet haben, wurde es in der Zeit der Regentschaft August des Starken in Dresden neu erfunden. Weltberühmt ist noch heute die Meißener Porzellanmanufaktur, deren Markenzeichen aus zwei gekreuzten Schwertern besteht.

De Waal ist ein absoluter Kenner und Liebhaber des Porzellans und nimmt den Leser mit auf eine Reise nach China, nach Dresden und Versailles sowie nach England.
Zu Beginn führt seine Wallfahrt über die weiße Straße nach Venedig:
Hier wird bis heute jene kleine Vase gehütet, die Marco Polo einst von seinen Reisen und damit angeblich das erste Porzellanobjekt überhaupt nach Europa mitgebracht hat.
Edmund de Waal ist nicht nur Schriftstelle sondern auch ein Meister der Töpferkunst: Er stellt selbst Porzellan - Objekte her und seine Installationen aus Porzellan kann sind vielfach in Museen für ein breites Publikum zugänglich.

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